Warnung vor Sonnencremes

Kleinstpartikel (Nanomaterialien) werden von der Sonnencreme-Industrie als das Non-Plus-Ultra für unbekümmertes Sonnenbaden proklamiert. Nun hat das EU-Parlament entschieden, dass Nanomaterialien in Sonnencremes zum Schutz der Verbraucher zukünftig klar gekennzeichnet werden müssen.

Umweltexperten warnen bereits vor gesundheitsschädlichen Wirkungen und fordern ein Verbot dieser Sonnenschutzmittel.

Berechtigt ist die Sorge, dass diese Winzlinge nicht auf der Haut bleiben, sondern in den Körper wandern und langfristig Organe schädigen! Sie machen vor keiner Zellwand halt, sie können sich überall einlagern und sind nicht mehr abbaubar. Die Folgen sind unabsehbar und verlässliche Forschungsergebnisse fehlen bisher.

Abgesehen von der möglichen direkten Schädigung der Gesundheit gibt es auch noch weitere Gefahren. Sonnencremes waschen sich beim Baden ab und gelangen so in die Seen oder ins Meer. Dort werden Sie von Kleinstlebewesen (Plankton) aufgenommen und landen unweigerlich durch die Nahrungskette auf dem Teller der Menschen. Also Vorsicht bei Sonnencremes!

Eine Alternative zur übermäßigen Verwendung von Sonnenschutzcremes ist das Training der Haut für mehr Sonne im Urlaub oder im Schwimmbad am Sonnenwochenende. Das geht zwar langsamer, aber schon in zwei Wochen kann man sich durch vier bis fünf richtig dosierte Sonnenbäder auf einer Sonnenbank einen natürlichen, körpereigenen Lichtschutz aufbauen. Dieser entspricht  einem  Sonnenschutzfaktor 4. Dabei bildet die Haut Pigmente (Melanin) und eine Lichtschwiele (Verdickung der Hornhaut), die dazu ausreicht, sich etwa viermal solange in der Sonne aufhalten zu können, bis es zu einer leichten Errötung der Haut kommt (Erythemschwelle).

Für einen normalen Hauttyp (2 bis 3) sind das zwischen 60 und 90 Minuten – länger sollte man anfänglich sowieso nicht ungeschützt in der prallen Sonne bleiben, denn dann folgt der Sonnenbrand. Diesen gilt es grundsätzlich immer zu vermeiden.

Durch weiteres vernünftiges Sonnenbaden nimmt die Bräune der Haut ständig zu und kann dadurch einen Schutzfaktor von maximal 40 erreichen. Mit dieser „Schutzschicht“ gibt es dann keine Sonnenbrandgefahr mehr.